Vorgestellt wird das Nachhaltigkeitspotenzial von ausgesuchten Mikroorganismen, die Kohlendioxid aus der Umwelt oder aus industriellen Prozessen entziehen und unter Bereitstellung von Restströmen über mikrobielle Prozesse in CaCO₃ (Kalkstein) umwandeln. Auf diese Weise gebildeter biogener Kalkstein kann mit Füllstoffen wie Sand, Betonschutt oder nachwachsenden Rohstoffen kombiniert werden, um beispielsweise Anwendungen im Bauwesen zu adressieren. Weitere Verwertungspfade öffnen sich darüber hinaus in potenzieller Verwendung als Naturmörtel/-putze, Füllmaterialien für Kunststoffe, Düngemittel sowie CO₂-Nutzung als CCU-Prozess und Kreislaufwirtschaft im Allgemeinen.