Was wäre, wenn ein einziger Wärmespeicher dazu beitragen könnte, die Energiewende eines ganzen Dorfes voranzutreiben?

Mehr als die Hälfte des gesamten Energieverbrauchs in Deutschland wird für Wärme genutzt (BDEW Statusreport: Wärme 2026). Damit ist der Wärmesektor einer der wichtigsten Hebel auf dem Weg zu einer nachhaltigen und klimaneutralen Energiezukunft. Der Schlüssel? Intelligentes Energiemanagement und innovative Wärmespeicherlösungen.

Die Herausforderung ist klar: Solarthermie erzeugt vor allem im Sommer Energie, während der Wärmebedarf im Winter seinen Höhepunkt erreicht. Saisonale Wärmespeicher schließen diese Lücke, indem sie erneuerbare Wärme über Monate speichern und genau dann verfügbar machen, wenn sie am dringendsten benötigt wird.

Flexora GmbH ist stolz darauf, das von Sonnenwärme Rüdigheim eG, sinnogy GmbH und cupasol GmbH geleitete Projekt als neuer Technologiepartner zu unterstützen. Gemeinsam arbeiten die Projektbeteiligten an einem klimafreundlichen, bürgergetragenen und dezentralen Wärmesystem, das ein ganzes Dorf versorgen kann – unabhängig von schwankenden Energiemärkten und ausgerichtet auf die Bedürfnisse zukünftiger Generationen.

Im Mittelpunkt des Projekts steht ein 16 Meter hoher Wärmespeicher – das thermische Rückgrat des Nahwärmenetzes, das zahlreiche individuelle Speicherlösungen ersetzt.

Für großflächige thermische Speichersysteme sind präzise räumliche Temperaturdaten entscheidend, um die Systemleistung zu optimieren, die nutzbare Speicherkapazität zu maximieren und effiziente Lade- und Entladezyklen zu ermöglichen.

Im Rahmen dieses Projekts untersucht Flexora, wie großflächige Sensortechnologie eine skalierbare Alternative zu herkömmlichen Tauchhülsen mit Temperaturfühlern bieten kann. Durch eine flächendeckende Temperaturüberwachung soll Flexora-Technologie die Transparenz des Systems erhöhen, die Installation vereinfachen und ein effizienteres Management thermischer Energie unterstützen.

Die wichtigsten Vorteile des Ansatzes von Flexora:

  • Großflächige, vollflächige Temperaturüberwachung mit einer 2 × 8 m großen Sensorfolie und insgesamt 48 integrierten Sensoren
  • Nicht-invasive Installation ohne Bohren, aufwendige Verkabelung oder Betriebsunterbrechungen
  • Nahtlose Integration in bestehende Steuerungs- und Energiemanagementsysteme
  • Hochauflösende Temperaturdaten als Grundlage für fortschrittliche Optimierungsalgorithmen und KI-gestütztes Energiemanagement
  • Verbesserte Systemtransparenz für fundiertere Betriebsentscheidungen und höhere Effizienz

Kurz gesagt: mehr Transparenz, bessere Kontrolle und eine intelligentere Energienutzung.


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